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Katze: Notfallkosten beim Tierarzt

Was der Tierarzt-Notdienst bei der Katze kostet - mit dem Notdienstzuschlag nach § 4 GOT 2022 erklärt.

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Notfall-Kostenschätzungen für Katze

Was den Tierarzt-Notdienst teuer macht

Der klassische Katzen-Notfall ist der Harnröhrenverschluss beim Kater, ein lebensbedrohlicher Harnstau, der sofort behandelt werden muss. Dazu kommen Stürze aus dem Fenster, Vergiftungen, Atemnot und Verletzungen nach Autokontakt. Fast alle brauchen stationäre Aufnahme.

Wie beim Hund verschiebt der Notdienst nach § 4 GOT 2022 die Sätze auf das 2- bis 4-fache und bringt die Notdienstgebühr von 50 Euro netto. Beim Harnröhrenverschluss kommen Katheterisierung in Narkose, Infusion über mehrere Tage und Laborkontrollen zusammen. Die Kosten liegen daher auch bei unkompliziertem Verlauf spürbar über einem Routinetermin.

Häufige Fragen

Warum ist der Harnröhrenverschluss beim Kater ein Notfall?
Weil der Kater kein Wasser mehr lassen kann und die Nieren innerhalb von ein bis zwei Tagen versagen. Das muss sofort behandelt werden, meist mit Narkose, Katheter und mehrtägigem Klinikaufenthalt.
Deckt die Schätzung einen Klinikaufenthalt ab?
Die Kostenschätzung bildet den GOT-Anteil einzelner Positionen im Notdienst ab. Mehrtägige stationäre Überwachung, Dauertropf und wiederholte Kontrollen kommen dazu und werden je Tag abgerechnet.

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Quellen & Stand

Gebühren, Steigerungsrahmen und Notdienstregel: Tierärztegebührenordnung (GOT) vom 15. August 2022, BGBl. 2022 I S. 1401. Die verlinkten Kostenschätzungen bündeln redaktionell geprüfte GOT-Positionen je Anlass.

Stand: August 2026.